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In Dover

An important milestone today: my tractor and I reached Dover. Today’s leg of the journey was quite unremarkable except that I suddenly found myself in the middle of a long convoy of really large tractors close to Calais. It turned out that it was a demonstration. Here was my little tractor squeezed between those large machines. It took the help of a friendly police officer to get me out of this tie. He asked me if I was part of the convoy – no, I clearly was out of place.

Being back in Dover I was met by my wife and we enjoyed a lovely day together. We visited Dover Castle. This brought back memories, when in 1970 my brother and I where on a hitchhike tour around England. I was 17 at the time, my brother 16. I remember an evening in the youth hostel, when we sat together with a group of fellow travellers from other European Countries and the US. At that time, 25 years after the end of the Second World War, I felt very uncomfortable as a German, even though everybody was very friendly. I was well aware of the recent history. How much would I have liked to be Norwegian, Swiss or British! How different it feels now. Contrary to what some British people think, the words of the German national anthem are no longer ‘Deutschland, Deutschland über Alles’ but ‘Einigkeit und Recht und Freiheit’ – unity and justice and freedom. These are values that Germany now shares with other democratic countries and something to be proud of.

I am relieved to be back in the UK where I now feel safe again and so much closer to home. But I also feel sadness. I had such a good time on the Continent. I had seen important cultural and historic sights and I enjoyed so much interest and encouragement and just genuinely a warm and friendly atmosphere. Having said that, I had a great welcome in Dover with smiling border guards, keen photographers and last not least we were treated to a delicious meal and a lovely evening by our hosts Karen and Shaun at Church Farm in West Langdon near Dover. I now look forward to the next stage of my journey.

Heute erreichten mein Traktor und ich Dover, ein wichtiger Meilenstein. Die heutige Reise war völlig ereignislos, abgesehen davon dass ich mich in der Nähe von Calais plötzlich mitten in einem Konvoi großer Traktoren befand. Es stellte sich heraus, dass dies eine Demonstration war. Mein kleiner Traktor war zwischen all diesen großen Maschinen eingezwängt. Es bedurfte der Hilfe eines freundlichen Polizisten, um mich aus dieser Lage zu befreien. Er fragte mich, ob ich zu dem Konvoi gehörte – nein, ich war da ganz klar fehl am Platz.

In Dover wurde ich von meiner Frau empfangen und wir verbrachten einen wunderschönen Tag zusammen. Wir besuchten die Burg in Dover. Dies brachte Erinnerungen zurück, als mein Bruder und ich 1970 per Anhalter durch England reisten. Ich war damals 17, mein Bruder 16. Ich erinnere mich an einen Abend in einer Jugendherberge, als wir mit anderen Reisenden aus verschiedenen europäischen Ländern und den USA zusammensaßen. Damals, 25 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, fühlte ich mich als Deutscher noch sehr unwohl, obwohl alle sehr freundlich zu uns waren. Ich war mir der neueren Geschichte nur allzu bewusst. Wie gerne wäre ich Norweger, Schweizer oder Brite gewesen. Jetzt fühlt es sich so ganz anders an. Im Gegensatz zu der Annahme mancher Briten lautet der Text der Nationalhymne nicht mehr ‚Deutschland, Deutschland über alles’, sondern Einigkeit und Recht und Freiheit. Dies sind Werte, die wir mit anderen demokratischen Ländern gemeinsam haben und darauf dürfen wir stolz sein.

Ich bin erleichtert, wieder in Großbritannien zu sein, wo ich mich wieder sicherer fühle und näher zu zuhause bin. Aber ich bin auch traurig. Ich hatte eine so wunderbare Zeit auf dem Kontinent. Ich hatte bedeutende kulturelle und historische Stätten besucht, und ich freute mich über so viel Interesse und Ermunterung und einfach eine echt warme und freundliche Atmosphäre. Andererseits wurde ich in Dover herzlich empfangen, mit schmunzelnden Grenzbeamten, eifrigen Fotografen und nicht zuletzt wurden wir von unseren Gastgebern Karen und Shaun auf der Church Farm in West Langdon in der Nähe von Dover mit einem köstlichen Abendessen verwöhnt und wir genossen einen genüsslichen Abend. Jetzt freue ich mich auf die nächste Etappe meiner Reise.